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Prostatakrebs

Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, bestehen gute Heilungschancen. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Krebsimmuntherapie wahrscheinlich eine neue Möglichkeit der Behandlung darstellen.

Über Prostatakrebs

Was ist Prostatakrebs? 

Prostatakrebs – auch Prostatakarzinom genannt – ist ein bösartiger Tumor, der aus dem Gewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) des Mannes hervorgeht. Im Gegensatz zu anderen bösartigen Tumoren wächst Prostatakrebs zumeist sehr langsam. 

Wer ist von Prostatakrebs betroffen?

Mit über 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Prostatakrebs in Deutschland die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Über die Risikofaktoren ist bisher wenig bekannt. Ein wichtiger Risikofaktor ist das Alter: Etwa 90 Prozent der an Prostatakrebs erkrankten Männer sind über 60 Jahre alt. Vor dem 50. Lebensjahr tritt dieser Krebs dagegen kaum auf. Zudem spielen männliche Geschlechtshormone eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs. Eine familiäre Häufung der Erkrankung gilt ebenfalls als Risikofaktor. Zum Zeitpunkt der Diagnose sind Betroffenen durchschnittlich 71 Jahre alt.

Welche Therapien stehen bei Prostatakrebs zur Verfügung?

Welche Therapie bei Prostatakrebs zum Einsatz kommt, hängt vom Stadium der Erkrankung ab sowie vom Alter und Gesundheitszustand des Patienten. Ist der Tumor lokal auf die Prostata begrenzt, kann es sinnvoll sein, regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen, ohne dass eine Behandlung zunächst erfolgt. Diese Vorgehensweise wird auch als aktive Überwachung bezeichnet. Gibt es Anzeichen für ein Fortschreiten der Erkrankung, kann der Tumor im Rahmen einer Operation vollständig entfernt oder mittels einer Bestrahlung zerstört werden.

Haben sich im fortgeschrittenen Stadium bereits Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen gebildet, kann eine Strahlen-, Chemo-, oder Hormontherapie zum Einsatz kommen. Bei der Hormontherapie wird durch Entzug von männlichen Geschlechtshormonen, auch Androgene genannt, das Tumorwachstum gebremst. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, da die Tumorzellen im Verlauf der Behandlung auf die eingesetzten Medikamente irgendwann nicht mehr reagieren. Man spricht dann von »hormontauben Prostatakrebs«.

Gegenstand aktueller klinischer Forschung ist die Krebsimmuntherapie. Sie kann eine neue Behandlungsmöglichkeit bei Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium eröffnen.

Kommt eine klinische Studie für mich infrage?

Klinische Studien zu Prostatakrebs bieten Patienten die Chance, von neuen Wirkstoffen zu profitieren. Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt.

Eine aktuelle klinische Studie der Roche Pharma AG zu Prostatakrebs in Deutschland und Informationen zur Teilnahme finden Sie unter diesem Link.

Weitere Studien zu Prostatakrebs finden Sie unter www.ClinicalTrials.gov.

Bei Fragen zu Studien der Krebsimmuntherapie, steht folgende Hotline der Roche Pharma AG zur Verfügung: + 49 (0) 7624 14 – 2015.

Hier finden Sie eine Checkliste mit einer Reihe von Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen können, um mehr über eine geeignete Studie und eine mögliche Teilnahme zu erfahren.

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Weitere Informationen zum Thema Prostatakrebs finden Sie unter:

Wie die Immuntherapie bei Krebs helfen kann, lesen Sie unter:

Krebsimmuntherapie

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