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Nierenkrebs

Nierenkrebs ist mit lediglich zwei bis drei Prozent aller Tumorerkrankungen eine relativ seltene Erkrankung. Nach Prostata- und Harnblasenkrebs ist Nierenkrebs jedoch die dritthäufigste Tumorerkrankung der Harnwege. Auch bei dieser eher seltenen Erkrankung bietet die Krebsimmuntherapie neue Behandlungsmöglichkeiten.

Über Nierenkrebs

Was ist Nierenkrebs?

Nierenkrebs entsteht, wenn sich die Zellen der Nieren verändern und unkontrolliert wachsen. Ein so genannter Nierentumor bildet sich. Dabei werden unter dem Begriff Nierenkrebs ganz unterschiedliche Krebsarten zusammengefasst. Diese können an verschiedenen Stellen in der Niere auftreten und werden unterschiedlich behandelt. In erster Linie sind dies das Nierenzellkarzinom, das Nierenbeckenkarzinom, das Nierensarkom und der Wilms-Tumor.

Am häufigsten ist das sogenannte Nierenzellkarzinom, das sich aus dem Funktionsgewebe der Niere, dem Parenchym, entwickelt. Auch die Nierenzellkarzinome lassen sich noch weiter untergliedern. Diese Unterarten unterscheiden sich durch den Ort ihrer Entstehung innerhalb der Niere und damit den Zellen, aus denen sie entstammen. Das klarzellige Nierenzellkarzinom ist mit einem Anteil von etwa 80 bis 90 Prozent die häufigste Form. Seltene Formen sind z. B. das papilläre sowie das chromophobe Nierenzellkarzinom, oder auch das Sammelrohrkarzinom – Ductus Bellini genannt. 

Wer ist von Nierenkrebs betroffen?

Nierenkrebs macht circa 2,5 Prozent aller Krebsneuerkrankungen aus. So erkrankten in Deutschland im Jahr 2012 insgesamt rund 15.030 Menschen an Nierenkrebs. Davon waren circa 5.530 Frauen und 9.500 Männer. Das Nierenzellkarzinom tritt bei neun von zehn Patienten auf, das papilläre Nierenzellkarzinom kommt in circa 10 Prozent der Fälle vor, das chromphobe Nierenzellkarzinom betrifft etwa 5 Prozent der Erkrankten. Das durchschnittliche Alter bei Ersterkrankung liegt bei Männern meist bei 68 Jahren und bei Frauen bei 72 Jahren.

Welche Therapien stehen bei Nierenkrebs zur Verfügung?

Die Unterscheidung der verschiedenen Nierenkrebstypen ist auch für die Therapiewahl entscheidend. Denn nur, wenn genau feststeht, welche Art von Zellen dem Tumor zugrunde liegen, kann die bestmögliche Behandlung ausgewählt werden.

Bei einem Nierenzellkarzinom ist die Operation meist die Basis der Behandlung. Sollte der Tumor schon gestreut (metastasiert) haben, kommen verschiedene Behandlungsansätze in Betracht. Dazu gehört die lokale Behandlung von Metastasen mit einer Operation oder einer Strahlentherapie, sowie einer medikamentösen Therapie. Mit der neuen Krebsimmuntherapie  haben Patienten mit Nierenkrebs eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit. Bei dieser Therapie wird das Immunsystem medikamentös darin unterstützt, gegen die Tumorzellen anzukämpfen.

Kommt eine klinische Studie für Nierenkrebspatienten infrage?

Klinische Studien zu Nierenkrebs bieten Patientinnen und Patienten die Chance, von neuen Wirkstoffen zu profitieren. Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt.

Eine aktuelle klinische Studie der Roche Pharma AG zu Nierenkrebs in Deutschland und Informationen zur Teilnahme finden Sie unter diesem Link.

Weitere Studien zu Nierenkrebs finden Sie auch unter www.ClinicalTrials.gov.

Bei Interesse an einer Studie zur Krebsimmuntherapie, steht folgende Hotline der Roche Pharma AG zur Verfügung: + 49 (0) 7624 14 – 2015.

Hier finden Sie eine Checkliste mit einer Reihe von Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen können, um mehr über eine geeignete Studie und eine mögliche Teilnahme zu erfahren.

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Mehr erfahren

Weitere Informationen zum Thema Nierenkrebs finden Sie unter:

Wie Ihnen die Immuntherapie bei Krebs helfen kann, lesen Sie unter:

Krebsimmuntherapie

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