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Lymphom

Lymphome sind Krebserkrankungen, die bestimmte Abwehrzellen betreffen und im Blut- und Lymphsystem entstehen. Mediziner unterscheiden zahlreiche Unterformen von Lymphomen. Entsprechend vielseitig sind die Behandlungsmöglichkeiten. Neben den bereits existierenden Therapien kann auch die Krebsimmuntherapie bei Lymphomen eingesetzt werden.

Über Lymphome

Was ist ein Lymphom?

Ein Lymphom ist eine Krebserkrankung, die bestimmte Zellen des Abwehrsystems (Lymphozyten) betrifft. Diese Immunzellen sind eine Form der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und kommen überall in Blut und Lymphe vor. Lymphome werden deshalb oftmals auch als Lymphdrüsenkrebs bezeichnet. Mediziner unterscheiden zahlreiche Unterformen der Erkrankung. Beispiele sind das Hodgkin-Lymphom, die große Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome oder auch die Multiplen Myelome, die hauptsächlich die Knochen betreffen. Während einige Unterarten nur sehr langsam voranschreiten, wachsen andere Formen wesentlich aggressiver, sprechen dafür aber unter Umständen besser auf eine Therapie an.

Wer ist von einem Lymphom betroffen?

Lymphome zählen zu den seltenen Krebsarten: Non-Hodgkin-Lymphome stehen an neunter Stelle der Krebserkrankungen bei Männern in Deutschland. 2012 erkrankten rund 8.500 Männer und 7.500 Frauen an einem Non-Hodgkin-Lymphom, beim Hodgkin-Lymphom waren es rund 1.200 Männer und 1.000 Frauen. Die Prognosen für 2016 liegen etwas höher. An einem Multiplen Myelom erkrankten 2012 rund 3.500 Männer und 2.900 Frauen. Auch treten Lymphome meist erst im höheren Alter auf: Männer erkranken durchschnittlich mit 70, Frauen mit 72 Jahren an einem Non-Hodgkin-Lymphom. Bei Multiplen Myelomen liegt das Durchschnittsalter jeweils zwei Jahre höher.

Welche Therapien stehen bei einem Lymphom zur Verfügung?

Die Therapie eines Lymphoms hängt sehr stark von der Art und dem Stadium der Erkrankung ab. Weniger aggressive Formen werden oft zunächst nur engmaschig überwacht. Einzelne Lymphknoten können bestrahlt werden. Häufig wird die Krankheit mit einer Chemotherapie bekämpft, Immuntherapien werden zusammen mit einer Chemotherapie oder als Einzeltherapie verabreicht. Auch andere zielgerichtete Medikamente können eingesetzt werden. Derzeit werden weitere Krebsimmuntherapeutika erforscht.

Kommt eine klinische Studie für Lymphompatienten infrage?

Klinische Studien zu Lymphomen bieten Patientinnen und Patienten die Chance, von neuen Wirkstoffen zu profitieren. Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt.

Aktuelle klinische Studien zu Lymphomen in Deutschland und Informationen zur Teilnahme finden Sie unter www.ClinicalTrials.gov.

Bei Interesse an einer Studie zur Krebsimmuntherapie, steht folgende Hotline der Roche Pharma AG zur Verfügung: + 49 (0) 7624 14 – 2015.

Hier finden Sie eine Checkliste mit einer Reihe von Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen können, um mehr über eine geeignete Studie und eine mögliche Teilnahme zu erfahren.

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Wie die Immuntherapie bei Krebs helfen kann, lesen Sie unter:

Krebsimmuntherapie

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