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Leberkrebs

Leberkrebs verursacht zu Beginn meist keine Beschwerden und wird daher häufig erst spät erkannt. Deshalb wird geforscht, ob die Krebsimmuntherapie bei fortgeschrittenen Krankheitsstadien eine neue Behandlungsmöglichkeit bieten kann.

Über Leberkrebs

Was ist Leberkrebs?

Leberkrebs entsteht, wenn sich die Zellen innerhalb der Leber krankhaft verändern und unkontrolliert teilen. In über 80 Prozent der Fälle entwickelt sich Leberkrebs aus einer bereits bestehenden Leberzirrhose. Bei dieser auch als „Schrumpfleber“ bezeichneten Erkrankung gehen die Leberzellen zugrunde und werden durch narbiges Bindegewebe ersetzt. Die häufigsten Ursachen für Leberzirrhose und Leberkrebs in Deutschland sind: hoher Alkoholkonsum, eine chronische Hepatitis-C-Infektion und Fettlebererkrankungen, die nicht auf einen erhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen sind.

Wer ist von Leberkrebs betroffen?

Im Vergleich zu anderen Krebsarten ist Leberkrebs relativ selten. In Deutschland treten rund 9.100 neue Fälle pro Jahr auf. Dabei erkranken Männer zwei- bis dreimal häufiger als Frauen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei Frauen bei 75 Jahren, bei Männern bei 71 Jahren.

Welche Therapien stehen bei Leberkrebs zur Verfügung?

Welche Therapie die Ärzte bei Leberkrebs anwenden, hängt insbesondere vom Stadium der Erkrankung ab. Aber auch Alter und Gesundheitszustand des Patienten werden berücksichtigt. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Behandlung von Leberkrebs zwei Ansätze. Ist der Leberkrebs heilbar, kommen sogenannte kurative (heilende) Therapien zum Einsatz. Dazu gehören: die Lebertransplantation, die Operation und das Zerstören des Tumors durch Hitze oder Kälte (Thermoablation). Ist der Leberkrebs zum Zeitpunkt der Diagnose zu weit fortgeschritten, können Ärzte den Tumor häufig nicht mehr entfernen. Dann zielen die Maßnahmen darauf ab, das Tumorwachstum zu verzögern, Symptome zu lindern und die Lebensqualität dadurch zu verbessern. So können Ärzte die Blutgefäße, die den Tumor versorgen, verstopfen und gleichzeitig Medikamente in diese spritzen (TACE). Eine weitere Maßnahme ist die medikamentöse Therapie. Eventuell kann hier auch die Krebsimmuntherapie neue Perspektiven bieten. 

Kommt eine klinische Studie für Leberkrebspatienten infrage?

Klinische Studien zu Leberkrebs bieten Patientinnen und Patienten die Chance, von neuen Wirkstoffen zu profitieren. Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt.

Aktuelle klinische Studien zu Leberkrebs in Deutschland und Informationen zur Teilnahme finden Sie unter www.ClinicalTrials.gov.

Bei Interesse an einer Studie zur Krebsimmuntherapie, steht folgende Hotline der Roche Pharma AG zur Verfügung: + 49 (0) 7624 14 – 2015.

Hier finden Sie eine Checkliste mit einer Reihe von Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen können, um mehr über eine geeignete Studie und eine mögliche Teilnahme zu erfahren.

Checkliste herunterladen

Wie Ihnen die Immuntherapie bei Krebs helfen kann, lesen Sie unter:

Krebsimmuntherapie

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