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Darmkrebs

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung, vor allem in Deutschland. Neben den bisher verfügbaren Therapien wie zum Beispiel Operation, Chemo- und Strahlentherapie könnte auch die Krebsimmuntherapie eine neue Behandlungsmöglichkeit bei Darmkrebs darstellen.

Über Darmkrebs

Was ist Darmkrebs?

Wenn sich in Zellen unseres Körpers das Erbgut verändert und diese daraufhin beginnen, unkontrolliert zu wachsen, bezeichnet man sie als Tumorzellen – Krebs entsteht. Darmkrebs kann in verschiedenen Abschnitten im Darm vorkommen, in etwa 95 von 100 Fällen sind jedoch Teile des Dick- oder des Enddarms betroffen: Mediziner nennen dies je nach Lage Kolon- oder Rektumkarzinom, also Dick- oder Enddarmkrebs. Im Dünndarm tritt Darmkrebs dagegen wesentlich seltener auf. Bei den unkontrolliert wachsenden Zellen handelt es sich meist um Drüsenzellen der Darmschleimhaut, also Zellen, die Flüssigkeiten abgeben können. Mediziner bezeichnen solche Tumoren als Adenokarzinome. Dick- oder Enddarmkrebs wird der Gruppe der soliden Tumoren zugeordnet. Diese Bezeichnung sagt allerdings nichts aus über die Fähigkeit des Tumors, Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen zu bilden.

Wer ist von Darmkrebs betroffen?

Darmkrebs war im Jahr 2012 in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Krebsart. 2012 erkrankten rund 28.500 Frauen und fast 33.800 Männer an Darmkrebs, die für 2016 geschätzten Zahlen liegen mit 27.600 und 33.400 nur geringfügig darunter. Nirgendwo erkranken mehr Menschen neu an Darmkrebs als in Deutschland, was Experten häufig mit bestimmten Lebensgewohnheiten in Verbindung bringen. Beispiele hierfür sind vermutlich der übermäßige Verzehr von rotem und stark verarbeitetem Fleisch, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum und Rauchen. 

Welche Therapien stehen bei Darmkrebs zur Verfügung?

Die Wahl der Therapie hängt vor allem davon ab, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Aber auch die Eigenschaften des Tumors und der Allgemeinzustand des Patienten sind von Bedeutung. Bei örtlich begrenzten Tumoren in frühen Stadien kann eine operative Entfernung ausreichen. Je nach Ausbreitung kann diese durch eine Strahlentherapie ergänzt werden. Haben sich bereits Metastasen in anderen Organen gebildet, gibt es verschiedene systemische Behandlungsmöglichkeiten wie Chemotherapie und zielgerichtete Präparate. Aber auch die Krebsimmuntherapie kann eine Chance für Patienten sein.

Kommt eine klinische Studie für Darmkrebspatienten infrage?

Klinische Studien zu Darmkrebs bieten Patientinnen und Patienten die Chance, von neuen Wirkstoffen zu profitieren. Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt.

Eine aktuelle klinische Studie der Roche Pharma AG zu Darmkrebs in Deutschland und Informationen zur Teilnahme finden Sie unter diesem Link.

Weitere Studien zu Darmkrebs finden Sie auch unter www.ClinicalTrials.gov.

Bei Interesse an einer Studie zur Krebsimmuntherapie, steht folgende Hotline der Roche Pharma AG zur Verfügung: + 49 (0) 7624 14 – 2015.

Hier finden Sie eine Checkliste mit einer Reihe von Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen können, um mehr über eine geeignete Studie und eine mögliche Teilnahme zu erfahren.

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Weitere Informationen zum Thema Darmkrebs finden Sie unter:

Wie die Immuntherapie bei Krebs helfen kann, lesen Sie unter:

Krebsimmuntherapie

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