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Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Es kommen vielfältige medikamentöse Therapien zum Einsatz, wie beispielsweise die Chemotherapie oder therapeutische Antikörper. Relativ neu ist der therapeutische Ansatz mit sogenannten Krebsimmuntherapien, die zurzeit in Studien untersucht werden. Dabei wird das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen die Krebszellen genutzt.

Über Brustkrebs

Was ist Brustkrebs?

Wenn Zellen des Brustgewebes übermäßig wachsen, können gutartige (benigne) Tumoren (»Knoten«), aber auch bösartige (maligne) Tumoren entstehen. Bei letzteren sprechen Mediziner von Brustkrebs oder Mammakarzinom. Des Weiteren wird in zwei Formen von Brustkrebs unterschieden: Nicht-invasiver Brustkrebs, die sogenannte »in situ«-Form, ist auf den Ursprungsort begrenzt und breitet sich nicht in benachbarte Gewebe aus. Invasiver Brustkrebs bedeutet dagegen, dass der Tumor aggressiver wächst: Er hat sich in diesem Fall bereits in das umliegendes Gewebe ausgebreitet. Interessant zu wissen: Die weibliche Brust setzt sich aus Fett- und Bindegewebe sowie dem milchproduzierenden Drüsengewebe zusammen. Krebstumoren bilden sich am häufigsten in den Milchgängen (duktales Mammakarzinom) sowie in den Drüsenlappen (lobuläres Mammakarzinom).

Wer ist von Brustkrebs betroffen?

In Deutschland erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dies ist somit in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau, an der zum Beispiel 2012 circa 70.000 Frauen neu erkrankten. Dank des medizinischen Fortschritts sind die Heilungschancen jedoch verhältnismäßig hoch. Auch wenn Brustkrebs eher als eine Krebserkrankung der Frau gilt, können Männer ebenfalls davon betroffen sein; sie machen etwa ein Prozent aller Erkrankungsfälle aus. Generell kann eine Brustkrebserkrankung auch junge Menschen treffen: Eine von drei Brustkrebspatientinnen ist zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 55 Jahre. 

Welche Therapien stehen bei Brustkrebs zur Verfügung?

Eine adäquate Brustkrebstherapie hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu zählen das Stadium der Erkrankung, eventuelle Vorerkrankungen oder die Beschaffenheit des Tumors. Die Brustkrebstherapie basiert auf drei Säulen: Operation, Strahlentherapie und medikamentöse Therapie (hier insbesondere die Chemotherapie, die Antikörpertherapie sowie die Antihormontherapie). Als neue medikamentöse Therapie wird in Studien zurzeit die Krebsimmuntherapie erforscht, vor allem für fortgeschrittene Krankheitsstadien.

Kommt eine klinische Studie für Brustkrebspatienten infrage?

Klinische Studien zu Brustkrebs bieten Patientinnen und Patienten die Chance, von neuen Wirkstoffen zu profitieren. Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, wenden Sie sich am besten an Ihren behandelnden Arzt.

Aktuelle klinische Studien der Roche Pharma AG zu Brustkrebs in Deutschland und Informationen zur Teilnahme finden Sie unter:

Weitere Studien zu Brustkrebs finden Sie auch unter www.ClinicalTrials.gov.

Bei Interesse an einer Studie zur Krebsimmuntherapie, steht folgende Hotline der Roche Pharma AG zur Verfügung: + 49 (0) 7624 14 – 2015.

Hier finden Sie eine Checkliste mit einer Reihe von Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen können, um mehr über eine geeignete Studie und eine mögliche Teilnahme zu erfahren.

Checkliste herunterladen

Wie die Immuntherapie bei Krebs helfen kann, lesen Sie unter:

Krebsimmuntherapie

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